Neun smarte Varianten für Google Ads Kampagnen

21. Feb. 2026

3 Min. Lesezeit

Schnell Geld verbrannt - Neue Google-Ads-Kampagnen anlegen und auf die „Empfehlungen“ von Google vertrauen, riskant!
Google "empfohlen" ist nicht immer das Beste für kleine Budgets

Inhaltsverzeichnis

Bequem „empfohlen“ wählen, bedeutet oft "Geld verbrennen“

9 Google Ads Voreinstellungen, gegen die wir uns bewusst entscheiden

Wer eine neue Google-Kampagne anlegt, wird oft mit der Bemerkung „empfohlen“ gelockt, um schnell durch die Vielzahl an Möglichkeiten zu gelangen.

Das Problem: Google verdient an Klicks - wir aber leben von profitablen Conversions oder einer strategisch cleveren Sichtbarkeitssteigerung. Besonders bei kleineren Budgets kann der Hinweis „empfohlen“ schnell zur sehr teuren Abkürzung werden.

Der Interessenkonflikt ist recht simpel: Googles System zielt auf maximale Reichweite, wir zielen aber eigentlich auf maximale Qualität einer Anzeige bei minimalem Streuverlust.

Deshalb überlegen wir uns bei jeder Ads ganz genau, was für das Ziel unserer Kunden am effektivsten ist.

Hier 9 Einstellungen, die wir regelmäßig gegen die Empfehlungen vornehmen:

1 Netzwerke

Das Suchnetzwerk mit Partnern und das Display-Netzwerk schalten wir in Suchkampagnen konsequent aus. Wir wollen kaufbereite Suchanfragen - keine zufälligen Banner-Klicks aus Apps und Games.

2 Standort-Optionen

Statt „Interesse an einem Ort“ setzen wir auf Nutzer mit tatsächlicher physischer Präsenz im Zielgebiet. So erreichen wir echte Besucher vor Ort - keine „virtuellen Touristen“ aus anderen Regionen.

3 Match Types

Broad Match ist der Jackpot für Google, aber oft Gift für kleine Budgets. Wir arbeiten bevorzugt mit Exact und Phrase Match, um Kontrolle über Suchbegriffe und Intent zu behalten.

4 KI-Automatisierung

Vollautomatische Kampagnen und „AI Max“-Setups klingen verlockend, brauchen aber Daten und Lernphasen. Bei kurzen, kampagnenartigen Zeiträumen ist manuelle, klar begrenzte Steuerung meist die schärfere Waffe.

5 Sprachfokus

Wir fokussieren uns häufig auf eine Kernsprache - z.B. Deutsch. Internationale Nutzer, die in dieser Sprache suchen, nehmen wir mit, ohne Budget in teure Fremdsprachen-Klicks zu versenken, für die es keine passende Landingpage gibt.

6 Gebotsstrategie

Ziel-CPA oder Ziel-ROAS setzen wir nicht blind am Start ein. Ohne historische Daten optimiert Google entweder ins Leere oder drosselt die Ausspielung zu stark. Erst wenn verlässliche Conversion-Daten vorliegen, schalten wir solche Strategien dazu.

7 Neukunden-Optionen

„Nur Neukunden“ klingt traumhaft, ist ohne saubere Listen und First-Party-Daten aber eher ein Ratespiel. Wir filtern Neukunden lieber über Anzeigentexte, Angebote und Landingpages, statt halbblinde Automatik anzuschalten.

8 Budget-Hoheit

Wenn Google „mehr Budget“ vorschlägt, prüfen wir zuerst: Ist die Performance schon stabil genug, um zu skalieren? Wir starten lieber schlank, validieren das Setup und drehen dann kontrolliert nach oben - statt das Konto mit Geld zuzuschütten.

9 Keyword-Genese

KI- und Auto-Vorschläge für Keywords nutzen wir nur als Inspiration - nicht als Wahrheit. Branchenwissen, reale Kundengespräche und Suchanfragen aus der Praxis liefern meist die besseren, präziseren Begriffe.

Fazit: „empfohlen“ ist kein Gütesiegel

Nicht wissen kostet!

"Empfohlen"-Einstellungen, funktionieren eher für etablierten Konten mit großen Budgets und Lerndatenmengen. Kleineren Budget verpulvern oft in Rekordzeit ihr Kontingent. Wer also die Empfehlungen von Google nicht blind abnickt, sondern sie bewusst hinterfragt, rettet in vielen Fällen den Löwenanteil des Werbebudgets vor Streuverlust und gibt das Geld dort aus, wo aus Klicks tatsächlich Kunden werden.

Und jetzt wird es wieder spannend: Das Budget, das du nicht an Google verlierst, steht dir zur Verfügung, um deine eigentlichen Hausaufgaben zu machen, durch z.B. Podcasts, gute Texte und Bilder, lokale Auffindbarkeit oder Blogbeiträge - weil effektive nachhaltige Online Präsenz erreichst du nur durch starke organische Inhalte.